Der Vize-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Konstantin von Notz, sprach von "Abschiebungspopulismus". Beide Oppositionsparteien warfen der Regierung vor, sie tue zu wenig für die Integration der Menschen. Innenminister Thomas de Maizière rechtfertigte die geplante Verschärfung des Asylrechts als harte, aber notwendige Reform. Deutschland bleibe "ein Land mit Herz und ein Land mit Regeln", so der CDU-Politiker. Von seiner Fraktion erntete er dafür Applaus. Justizminister Heiko Maas (SPD) sagte, es sei wichtig zu zeigen, dass der Staat handlungsfähig sei. De Maizière berichtete, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe im Januar über fast 50 000 Anträge entschieden und damit einen Rekord erreicht.