Die Bundespolizei ist ihm zufolge für Grenzkontrollen, die Luftsicherheit und Kontrollen im Bahnverkehr zuständig. Die leichte Zunahme der Straftaten ist laut Mozdzynski auf einen deutlichen Anstieg in Thüringen zurückzuführen. Dort stieg die Zahl der Straftaten 2009 um 764 auf 3412. In Sachsen sank dagegen die Zahl um 456 auf 14 456. Ein leichter Rückgang um 139 auf 4954 Straftaten wurde in Sachsen-Anhalt registriert. Einen deutlichen Rückgang gab es bei der illegalen Einreise. Erfassten die Beamten bei Grenzkontrollen im Jahr 2007 noch 1979 unerlaubte Einreisen, waren es 2009 nur noch 1125. "Im Durchschnitt verhindern wir monatlich 95 unerlaubte Einreisen", sagte Mozdzynski. Im Bereich der Bahn registrierte die Bundespolizei 2009 einen Anstieg der Fälle von Körperverletzung. Kam es 2007 noch in 513 Fällen zu Gewalttaten, stieg ihre Zahl den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf 735. Auch die angezeigten Fälle von Graffiti im Verkehr der Deutschen Bahn nahmen deutlich zu. Gab es 2008 noch 2319 entsprechende Anzeigen, waren es 2009 bereits 2976. Der wichtigste Einsatz war für die Bundespolizei nach den Worten Mozdzynskis der Besuch des US-Präsidenten Barack Obama im Juni 2009 in Dresden und Weimar. Ein Drittel der Einsätze im vergangenen Jahr machte die Begleitung von bahnreisenden Fußballfans aus. Die Bundespolizei hat in Sachsen 2421 Polizeibeamte im Einsatz. ddp/mb