Nun muss der Bundesgerichtshof das Urteil prüfen. Das Landgericht Cottbus hatte gegen den einschlägig vorbestraften Jörg A. sechs Jahre und acht Monate Haft verhängt, jedoch die von der Staatsanwaltschaft Cottbus geforderte anschließende Sicherungsverwahrung abgelehnt. Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat außerdem beim Oberlandesgericht Brandenburg Beschwerde dagegen eingelegt, dass das Gericht den Verurteilten vorläufig auf freiem Fuß lässt. Der Mann war nach sechs Monaten Untersuchungshaft durch einen Beschluss des Oberlandesgerichtes Brandenburg im November freigekommen und zu jedem Verhandlungstag am Landgericht erschienen.