Die Bundesanwaltschaft teilte am Montag mit, dass sie keine Anklage erheben werde. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der am 4. Oktober 2010 getötete deutsche Staatsangehörige kein Zivilist gewesen sei, sondern einer organisierten bewaffneten Gruppe angehört habe. Eine Anklage wegen eines Kriegsverbrechens erübrige sich daher. Bei dem Angriff gegen Terroristen in Afghanistan waren Raketen auf ein Gehöft gefeuert worden, das auch von ausländischen Kämpfern genutzt worden war.