Weitere 148 Millionen Euro gehen an acht bis elf besonders profilierte Exzellenz-Universitäten oder auch Hochschulverbünde. Das teilten Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) und die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) am Freitag in Berlin zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative mit.

Die Kosten für das Elite-Programm teilen sich der Bund und die Länder weiterhin im Verhältnis drei Viertel zu einem Viertel, hieß es. Der Wettbewerb zur dann dritten Runde der Exzellenzinitiative soll mit einer Ausschreibung in diesem Sommer starten und erst 2019 in den Start der neuen Elite-Unis münden.

Bund und Länder vernachlässigen aus Sicht der Bildungsgewerkschaft GEW die deutsche Hochschullandschaft zugunsten einer forschungspolitisch zweifelhaften Exzellenzinitiative. "Die Politik hat sich entschieden, für Spitzenforschung weiterhin große Projektgelder in das System zu pumpen, obwohl wir eigentlich eine bessere Grundfinanzierung bräuchten", sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende Andreas Keller. Kommentar Seite 10