Die Jägerschaft wolle sich in der Öffentlichkeit als Behüter der Natur durch Abschuss von Krähen hervortun. Tatsächlich gehe es ihr aber um die Reduzierung von Jagdkonkurrenten, heißt es in einer Mitteilung des BUND gestern in Potsdam.
Das Umweltministerium beabsichtigt, mit einem Abschuss der Nebelkrähen die Rebhühner und Feldhasen im Land zu schützen. In Untersuchungen seien aber keine Schäden beim Niederwild durch Krähen nachgewiesen worden, erklärt der BUND. (dpa/ta)