Ein Sprecher Grütters erklärte nur, derzeit kursierten in den Medien "schöne Wunschlisten". Man müsse aber das Ergebnis der laufenden Gespräche abwarten. "Der Vertrag läuft erst 2017 aus. Er regelt, welche Berliner Institutionen eine deutschlandweite Strahlkraft haben und deshalb aus der Bundeskasse bezahlt werden sollen.

Für die Berlinale etwa und die Berliner Festspiele gilt das schon lange. Die diskutierte Übernahme der Staatsoper dagegen stößt bei Grütters auf wenig Gegenliebe. Mit einigem Recht könnten dann auch andere renommierte Häuser Bundesgelder erwarten, ist die Befürchtung. Bei den Philharmonikern bestünde diese Gefahr nicht. Sie sind mit ihrem Weltklasseniveau bundesweit einmalig.