Wie die Staatskanzlei mitteilte, beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestags zuvor eine entsprechende Regelung. Danach werden künftig 50 Prozent der entstehenden Kosten vom Bund getragen. Bis 2019 stehen deutschlandweit 60 Millionen Euro zur Verfügung.

Brandenburg sei das Bundesland mit dem höchsten Anteil an munitionsbelasteten Gebieten, hieß es. Jedes Jahr gibt das Land bislang einen zweistelligen Millionenbetrag zur Beseitigung von Kampfmitteln der Amerikaner, Briten, Franzosen und Russen aus. Immer wieder werden gefährliche Bomben oder Granaten im brandenburgischen Boden gefunden. Bisher übernahm der Bund lediglich die Kosten für die Beseitigung reichseigener Munition. Brandenburg hatte mehrfach gefordert, dass der Bund auch die Kosten für alliierte Kampfmittel vollständig übernehmen solle.