Koenigs teilte am Mittwoch in Berlin mit, er habe am vergangenen Mittwoch einen anonymen Brief erhalten, in dem der Mitarbeiter beschuldigt werde. "Ich war von den Vorwürfen schockiert und völlig überrascht", heißt es in seiner Pressemitteilung. Zunächst hatte am Mittwoch "bild.de" über den Fall berichtet. Den Brief habe er umgehend der Polizei in Berlin übergeben. Am Freitag seien sein Wahlkreisbüro und die Wohnung des Mitarbeiters durchsucht worden. Staatsanwaltschaft und Polizei teilten am Mittwoch mit, ein 61-Jähriger sei bereits am Dienstag verhaftet worden. Er stehe unter dem dringenden Verdacht, seit 2007 drei Mädchen und einen Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren mehr als 160 Mal missbraucht zu haben. Zu den Vorwürfen schweige er. Zur Identität machte die Polizei keine weiteren Angaben.