Über den Antrag wird voraussichtlich am 3. Mai in einer Sondersitzung des Stadtparlamentes abgestimmt. Auf diese Termine haben sich die Fraktionschefs gestern mit Wahlleiterin Sabine Hiekel geeinigt. Nach dem gestrigen Antrag gilt eine einen Monat dauernde „Friedenspflicht“ . Diese endet am 29. April. Damit kann über den Antrag, den 34 Abgeordnete unterschrieben haben, nicht in der nächsten regulären Sitzung am 26. April abgestimmt werden. Weitere zwei Monate später ist dann der Bürgerentscheid angesetzt.
Karin Rätzel gab sich gestern an ihrem 59. Geburtstag kämpferisch: „Ich nehme das an, obwohl mir das Herz blutet, was man mit einer solchen Debatte der Stadt antut.“
Die Abgeordneten werfen dem Stadtoberhaupt mangelnden Führungsstil, zögerliche Reaktion auf das Stadtwerke-Desaster und die schleppende Umsetzung von Großprojekten vor. (Eig. Ber./jg)