Er verbindet dies mit einem Hinweis auf seine bisherige Tätigkeit für den Landesvorstand und das kommunalpolitische Forum der Partei seines bekannten Familienmitglieds.

Parteichef Thomas Nord hat sich inzwischen der Sache angenommen. „So etwas schadet der Partei, weil der Verdacht aufkommen könnte, hier werbe jemand mit seinen guten Beziehungen zur Landesregierung“, sagt Nord. Tatsächlich habe Claudio Markov auch für die Partei eine Art Rednerschulung durchgeführt.

Dass er dies aber gegenüber Amtsträgern als Referenz benutze, werde nicht gebilligt. Man werde ihn auffordern, auch allen Empfängern des Schreibens mitzuteilen, dass dies nicht ihm Einverständnis mit der Partei geschehen sei. „Der Finanzminister ist alles andere als erfreut“, sagte Nord noch und verwies darauf, dass Markov nicht für jeden Fehler eines Familienmitglieds verantwortlich gemacht werden könne,

Die Firma Markov&Markov mit Sitz in Leipzig, die nach den vorliegenden Informationen die Basis für die Geschäfte des Familienmitglieds ist, gibt auf ihrer Internet-Seite als ihre Kunden allerdings nicht den Brandenburger Landesverband der Linkspartei an, wohl aber die parteinahe Rosa-Luxemburg-Stiftung.