Bei konstanter Förderung wären die gesamten Vorkommen demnach in 2000 Jahren aufgebraucht. Der technisch abbaubare Teil reiche für etwa 1000 Jahre.

Das Lausitzer Braunkohlevier im Süden Brandenburgs und im Nordosten Sachsens ist nach dem rheinischen Revier die zweitgrößte Braunkohlenlagerstätte in Deutschland. Der Großteil der Braunkohle wird verstromt. Brandenburg will im Zuge der Energiestrategie 2030 die erneuerbaren Energien ausbauen.

Es sei aber zu erwarten, dass die Braunkohleverstromung für die nationale Versorgungssicherheit und preisgünstige Energieversorgung auch über das Jahr 2030 hinaus für einen Übergangszeitraum eine wichtige Rolle spielen werde, heißt es in der Strategie.