Sitz des Sanierungsbereiches in der Lausitz wird Senftenberg (Oberspreewald-Lausitzkreis). Darin geht auch der Sanierungsbereich Ostsachsen in Hoyerswerda auf. Zudem wird der Sitz der Gesellschaft von Berlin nach Senftenberg verlegt. Das bestätigte gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage der Vorsitzende der LMBV-Geschäftsführung, Dr. Mahmut Kuyumcu. Der Sanierungsbereich Mitteldeutschland soll im Raum Leipzig zusammengefasst werden.
Hintergrund der LMBV-Entscheidung ist offenbar, dass sich das Gros der künftigen Sanierungsarbeiten im Raum Senftenberg konzentriert. Darüber hinaus rechnet die Gesellschaft mit geringeren Kosten und höherer Effizienz. Wie viele Mitarbeiter künftig im ehemaligen Laubag-Verwaltungsgebäude arbeiten werden, ist noch offen.
Die Sanierung sichert zurzeit etwa 6000 Arbeitsplätze in der Lausitz und in Mitteldeutschland. Die LMBV selbst beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. In die Bergbausanierung sind seit 1995 durch den Bund sowie die Braunkohleländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen insgesamt rund 7,5 Milliarden Euro investiert worden. (Eig. Ber./sm)