"Wir wollen dafür sorgen, dass alle Kinder möglichst gute Startchancen ins Leben haben - unabhängig von Einkommen und Herkunft der Eltern", sagte Fraktionschef Mike Bischoff. Die Kita-Leitungen sollen selbst entscheiden können, ob sie zusätzliche Pädagogen, Heilerzieher oder Elternbegleiterinnen einsetzen.

Die notwendigen Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro pro Jahr hatte die rot-rote Koalition bereits im Doppelhaushalt 2017/18 beschlossen. Hinzu kommen jährlich acht Millionen Euro, um Kita-Leiterinnen mehr Zeit für die Planung der pädagogischen Arbeit zu geben. Zehn Millionen Euro jährlich sind für Bauinvestitionen vorgesehen, und mit 15 Millionen Euro sollen die Eltern vom kommenden Jahr an schrittweise bei den Gebühren entlastet werden.