Damit widerspricht der brandenburgische Justizminister dem Bundesgerichtshof und dem Europäischen Gerichtshof, die beide die deutsche Rechtsprechung gegen die Mauerschützen bestätigt hatten. Die Grenztruppen der DDR hätten, so Schöneburg, zumeist im Einklang mit den Gesetzen des Landes geschossen und seien daher von Verantwortung frei. Die eigentlichen Täter hätten an den Schreibtischen gesessen und die Soldaten erst in eine solche Situation gebracht. Eig. Ber./db/thr