Stattdessen sollen Investoren, Unternehmen und Existenzgründer in den berlinfernen Regionen in Förderangelegenheiten künftig von mobilen Beratungsteams betreut und beraten werden. Regelmäßige Sprechstunden der neuen ILB-Berater wird es in 14 Regionalgeschäftsstellen der Wirtschaftskammern und der Zukunftsagentur Brandenburg geben, unter anderem auch in Cottbus, Senftenberg und Doberlug-Kirchhain. „Das Förderangebot wird auch künftig in der Fläche aufrechterhalten“ , versicherte ILB-Vorstandschef Klaus Dieter Licht. Die Regionalzentren, die ab 1.Juli 2004 geschlossen werden, befinden sich bislang in Frankfurt (Oder), Cottbus, Eberswalde, Luckenwalde und Neuruppin. Betroffen sind 30 Mitarbeiter, die nach ILB-Angaben teilweise in den mobilen Teams, teilweise in der Zentrale in Potsdam weiter beschäftigt werden sollen. Die Bank schließt aber auch einige betriebsbedingte Kündigungen nicht aus, die sozialverträglich abgewickelt werden sollen. Im Cottbuser ILB-Beratungszentrum sind bisher sieben Mitarbeiter tätig.
Hintergrund der mit der Landesregierung nach ILB-Angaben abgestimmten Reform ist das rückläufige Fördergeschäft der Landesbank - eine Folge der schwindenden öffentlichen Mittel. Kontinuierlich ging in den letzten Jahren die Zahl der Förderanträge zurück, die in den Regionalzentren bearbeitet wurden. Gegenüber 4000 Anträgen im Jahr 1999 waren es im Vorjahr nur noch 1200. Künftig sollen alle Förderanträge in der Potsdamer ILB-Zentrale bearbeitet werden. (Eig. Ber./thm)