Die Grünen wollen mit dem Städtebund auch den Strukturwandel weg von der Braunkohle unterstützen. Außerdem wollen sich die Grünen dafür stark machen, dass die Behandlung von traumatisierten Asylbewerbern im Land verbessert wird. Es müssten mehr psychosoziale Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer im Land geschaffen werden, so die beim Parteitag beschlossene Forderung.

Zur Eröffnung des Treffens hatte die Landesvorsitzende Petra Budke gefordert, das Thema Asyl bei der Staatskanzlei anzusiedeln. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) müsse sich endlich der Bedeutung des Themas bewusst werden, sagte Budke.

Budke und ihr Co-Vorsitzender Clemens Rostock bleiben das Führungsduo der Grünen in Brandenburg. 86 Prozent der Delegierten stimmten für Budke, Rostock kam auf 91,7 Prozent. Die Amtszeit der Landesvorsitzenden beträgt zwei Jahre.