"Das ging bis zu Vorschlägen, wie das Verfahren ausgehen sollte." Auch nach dem Prozess seien das Landgericht und die Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) in den Medien angegriffen worden. Daher habe er die Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen möglicher Falschaussage im Prozess "aus Fürsorge" von Frankfurt nach Cottbus übertragen.

In dem Prozess um Überfälle auf Millionärsfamilien und die Entführung eines Managers war der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nun soll die Staatsanwaltschaft Cottbus prüfen, ob drei Polizeibeamte und eine Sachverständige falsch ausgesagt haben. Polizisten hatten vor Gericht erklärt, sie hätten nicht in alle Richtungen ermitteln dürfen. Ihre Chefs bestritten aber, dass es Anweisungen gab. Der Name "Maskenmann" bezieht sich auf eine Imkermaske, die der Täter bei den Überfällen trug.