Anlass waren Fragen der Abgeordneten Gordon Hoffmann (CDU) und René Wilke (Linke), warum eine bislang als Museumspädagogin am Frankfurter Kleist-Haus eingesetzte Lehrerin für den Unterricht in Deutsch und Geschichte an eine Schule abgezogen wurde.

Baaske betonte, dass ihm die Bedeutung von Gedenkstätten- und Museumspädagogik bewusst sei. "Ich bin darauf orientiert, dass wir Wege finden, diese Unterrichtsarbeit nicht abbrechen zu lassen." Dennoch konnte er nicht sagen, wie viele Gedenkstättenpädagogen es künftig in Brandenburg geben soll. "Wir werden uns nicht von heute auf morgen aus der Gedenkstättenpädagogik zurückziehen, wenn es kein anderes Angebot gibt." Man müsse sich aber auch die Frage stellen, ob die Arbeit nicht auch von anderen Anbietern erledigt werden könne.