In dem gemeinsamen städtebaulichen Positionspapier "Brandenburger Städte 2020" geht es um Zukunftsaufgaben der Stadtentwicklung. "Es ist ein Weckruf, dass sich so viele Städte gemeinsam zu Fragen der Stadtentwicklung und Stadtumbau positionieren", betonte Kern. Die Stadtentwicklungs- und Stadtumbaupolitik habe bislang gute Früchte getragen: Nach ersten Ergebnissen von Umfragen unter den 220 brandenburgischen Mitgliedsunternehmen ist die Leerstandsquote 2009 weiter deutlich zurück gegangen. Die erprobten Stadtentwicklungsinstrumente müssten auch in Zukunft eingesetzt werden. Die Bundesregierung müsse bei der Altschuldenhilfe endlich eine konkrete Lösung anbieten. "Wir brauchen hier schnell eine Anschlusslösung für die in diesem Jahr auslaufende Regelung", sagte Kern. In dem Verband sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und - genossenschaften von Berlin und Brandenburg vereint. Sie bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen - über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und rund 50 Prozent der in Brandenburg. dpa/mb