Durchschnittlich wurde eine Kaltmiete von 4,79 Euro pro Quadratmeter fällig. Bei Neuverträgen waren es 5,24 Euro - 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Verbraucherpreise insgesamt hatten in Brandenburg im vergangenen Jahr um ein Prozent zugelegt. Besonders gestiegen sind die Mieten im Berliner Umland, während hauptstadtferne Städte wie Pritzwalk und Wittstock/Dosse kaum Zuwächse hatten. "Diese Entwicklung ist wirklich besorgniserregend", sagte Maren Kern, Vorsitzende des Verbandes. Dieser vertritt viele Genossenschaften und kommunale Vermieter und steht für die Hälfte der Mietwohnungen in Brandenburg. Investitionen seien ohne Mietsteigerungen schwieriger zu finanzieren.

Das berlinnahe Teltow dagegen ist mit 5,85 Euro pro Quadratmeter für Mieter inzwischen so teuer wie der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Die Landeshauptstadt Potsdam ist nach einem Zuwachs von 2,3 Prozent auf 5,45 Euro weiterhin in etwa so teuer wie Berlin.