Radfahrer in Brandenburg können jetzt in einem großangelegten Test die Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstädte beurteilen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat den Test mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums bundesweit organisiert. Die Teilnehmer können im Internet auf 27 Fragen Bewertungen nach dem Schulnotensystem abgeben. „Ziel des Fahrradklima-Tests ist es herauszufinden, wie fahrradfreundlich das Image der Städte und Gemeinden wirklich ist“, sagte die ADFC-Geschäftsführerin in Brandenburg, Lea Hartung. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2015 veröffentlicht werden.

Die Auswertung der Antworten soll deutlich machen, was für den Radverkehr gut und was weniger gut läuft. „Die Teilnahme an der Umfrage dauert nur zehn Minuten. Je mehr Radler mitmachen, desto erfolgreicher können wir uns für bessere Bedingungen für Radfahrer einsetzen“, sagte Hartung. Neben Fragen zum Ankreuzen gebe es auch eine offene Frage zu den speziellen Problemen vor Ort.

Laut ADFC müssen die beurteilten Orte jeweils eine Mindestzahl von Test-Teilnehmern erreichen, um in die Auswertung zu kommen. Städte und Gemeinden bis 100 000 Einwohner benötigten wenigstens 50 Teilnehmer, bei bis zu 200 000 Einwohnern wie in Potsdam und Cottbus seien 75 ausgefüllte Fragebögen notwendig. „Alle Einschätzungen sind wichtig, um eine bestmögliche und fundierte Grundlage für radfahrerfreundliche Wünsche in den Städten zu haben“, bekräftigte Lea Hartung.

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