Weiter fordert der Rat mehr Sonderpädagogen und weniger Frontalunterricht.

In Brandenburgs Schulen soll in den kommenden Jahren nach und nach für alle Kinder – unabhängig von ihren Voraussetzungen – gemeinsamer Unterricht angeboten werden. Dadurch wird die Zahl der Förderschulen vermutlich sinken. In Brandenburg sollen bis 2019 alle Kinder – unabhängig von ihren Voraussetzungen – gemeinsam eine Schule besuchen. Die rot-rote Landesregierung will damit die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durchsetzen.

Die Pläne stoßen beim Landeselternrat auf Skepsis: „Wir Eltern haben Sorge, dass es so eine Art Sparpackung wird“, sagte Christine Schaade, die Sprecherin des Gremiums. Stattdessen müsste mehr Geld in die Hand genommen werden, um den gemeinsamen Unterricht zu gestalten.

„Inklusion wird nicht verwirklicht, indem die Förderschulen des Landes Brandenburg geschlossen und die individuelle Förderung aller Kinder mit und ohne Behinderung reduziert wird“, heißt es in einem Antrag der märkischen CDU. Sie hatte ihn auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende beschlossen.