"Wir setzen uns dafür ein, dass Flüchtlinge, die eine Chance haben, in Brandenburg bleiben zu können, so schnell wie möglich von Eisenhüttenstadt auf die Kommunen verteilt werden", sagte der Fraktionsvorsitzende Ingo Senftleben am Sonntag. "Diejenigen, bei denen deutlich ist, dass das Asylverfahren mit einem ablehnenden Bescheid ausgehen wird, sollten dagegen in der Erstaufnahme bleiben und von da direkt in ihre Heimatländer zurückgeführt werden." Der Kosovo, Albanien und Montenegro sollten zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. "Es soll geprüft werden, ob ähnlich wie in Norwegen oder der Schweiz das Asylverfahren so gestaltet werden kann, dass in Asylverfahren für Personen aus sicheren Herkunftsstaaten innerhalb 48 Stunden entschieden werden kann."

Bei der umstrittenen medizinischen Versorgung für Asylbewerber fordert das Positionspapier, dass die Kosten voll vom Land erstattet werden. Um Flüchtlinge mit Bleiberecht besser zu integrieren, sollten mehr Angebote geschaffen werden. Während einer Ausbildung und zwei Jahre danach sollten Flüchtlinge nicht abgeschoben werden dürfen.