Damit könnten bis zu 37 Millionen Euro jährlich für die Verbesserung der Studienbedingungen verwendet werden, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag, Katherina Reiche (CDU). Mit dem Geld sollten mehr Praktikumsplätze und Seminare geschaffen werden sowie längere Bibliotheksöffnungszeiten. Reiches Angaben zufolge könnten bis zu 500 Euro im Semester von den Studenten verlangt werden. Das ließe sich über Darlehen finanzieren, die nach Ende des Studiums zurückgezahlt werden.
Die CDU-Forderung nach der Einführung von Studiengebühren ist bei der SPD auf Ablehnung gestoßen. Die erforderliche Änderung des Hochschulgesetzes sei mit ihrer Partei nicht zu machen, sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Klara Geywitz, gestern. (ddp/dpa/mb)