So könnten bestimmte Dienstleistungen nicht länger in bevölkerungsarmen Gebieten angeboten werden. Zuvor hatte das Kabinett den 2. Demographiebericht beschlossen, der sich mit den Folgen des fortschreitenden Einwohnerrückgangs auseinander setzt.
Die Konsequenzen aus der geringen Zahl von Geburten, Abwanderung, Überalterung sowie der drastischen Verödung entlegener Regionen seien eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, sagte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD).
Dazu gehörten, mehr bürgerschaftliches Engagement, elektronische Behördengänge und die medizinische Grundversorgung in der Fläche zu sichern. Laut einer Prognose werden in den Randregionen im Jahr 2020 etwa 224 000 Menschen weniger leben als derzeit. Die Zahl der Einwohner im Berliner Umland soll um 54 000 zunehmen. (dpa/mb)