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Zustrom an Flüchtlingen weit stärker als vorausgesagt

Neu angekommene Asylsuchende warten vor einem Büro der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster. Foto: Carsten Rehder/Archiv
Neu angekommene Asylsuchende warten vor einem Büro der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster. Foto: Carsten Rehder/Archiv
Potsdam. Die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Brandenburg übertrifft weiterhin alle Prognosen. In den ersten drei Monaten des Jahres seien 2812 Asylbewerber ins Land gekommen, teilte das Innenministerium mit. Das seien mehr als dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres (831), und der Zustrom reiße nicht ab. dpa

Brandenburg müsse dieses Jahr aller Voraussicht nach deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen als die 9200 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für Brandenburg prognostizierten Asylbewerber, erklärte eine Sprecherin. Die Kosten belasteten Brandenburg stark. In den vergangenen drei Jahren haben sich diese nach Angaben von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) auf rund 150 Millionen Euro vervierfacht.