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| 14:33 Uhr

Wildunfälle in der Region
Wolf, Wildschwein und Reh prallen mit Autos zusammen

FOTO: gbk
Cottbus. Kaltes feuchtes Winterwetter scheint Tieren der Wildnis wenig auszumachen. Sie sind munter unterwegs - und kommen manchem Kraftfahrzeug in die Quere. Die Polizei meldet eine Reihe von Wildunfällen zwischen Sonntagnachmittag und Montagvormittag. In Straupitz lief ein Wolf vor ein Auto.

Auf der Landstraße zwischen Straupitz und Byhleguhre begann der Montagmorgen für einen Kleinwagenfahrer mit einer Verkehrsunfallaufnahme. Gegen 7.30 Uhr war ihm zwischen den Abzweigen Byhlen und Mühlendorf ein Wolf vor das Fahrzeug gelaufen und nach dem Aufprall geflüchtet. Wie die Polizei weiter informiert, hielt sich der Sachschaden mit einigen hundert Euro in Grenzen. Im Rahmen der Spurensicherung sei gleichzeitig der Wolfsbeauftragte im Landesumweltamt verständigt worden.

Sonntagabend sind Unfälle mit Wildschweinen in Tschernitz und Heideblick gemeldet worden. Beim Zusammenstoß in Tschernitz ist nach Polizeiangaben am weiter fahrtüchtigen Auto ein Schaden in Höhe von rund 2000 Euro entstanden. Zwischen Beesdau und Goßmar ist am Sonntagabend ein Mann mit seinem Auto in eine Rotte Wildschweine geraten. Die Tiere flüchteten nach dem Aufprall, der etwa 1500 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, das Auto blieb fahrbereit.

Im Landkreis Elbe-Elster ereigneten sich am Montagmorgen zwischen fünf Uhr und acht Uhr gleich drei Wildunfälle. So rannten jeweils zwischen Kröbeln und Nieska sowie bei Bad Liebenwerda Rehe in Pkw. Zwei Tiere konnten flüchten und ein weiteres bezahlte die Kollision mit dem Leben. Die Schäden an den Fahrzeugen beziffert die Polizei mit rund 2000 Euro.

Bereits am Sonntagnachmittag kollidierte ein Pkw bei Groß Beuchow ebenfalls mit einem Reh. Um das verendete Tier kümmerte sich der zuständige Jagdpächter. Das Auto blieb mit einem Blechschaden in Höhe von rund 1500 Euro fahrtüchtig, so die Polizei.

(gro)