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| 02:40 Uhr

Woidke drängt den Bund zur Kostenübernahme bei Munitionsentsorgung

Potsdam. Brandenburgs SPD-Landesvorsitzender und Ministerpräsident Dietmar Woidke will sich zusammen mit den fünf Brandenburger SPD-Bundestagsabgeordneten weiter für einen einheitlichen Mindestlohn und eine Angleichung der Rente in Ost und West einsetzen. Das betonten beide Seiten am Freitag nach einer Begegnung in Berlin. Benjamin Lassiwe

Zudem will Woidke ein altes Thema weiter auf der Agenda halten: Die Kosten für die Beseitigung alliierter Kampfmittel sollen nicht nur - wie bisher - von den Ländern, sondern auch vom Bund getragen werden. "Ich empfinde es als ungerecht, wenn der Bund die Länder mit dem Problem der alliierten Munition alleine lässt", sagt Woidke. Für die Beseitigung amerikanischer, russischer und britischer Munition hat das Land Brandenburg bislang mehr als 400 Millionen Euro ausgegeben. Doch schon bei den Koalitionsverhandlungen gelang es Woidke nicht, dieses Thema in Berlin voranzubringen. Und auch die eigenen Genossen machten Woidke nur wenig Hoffnung. "Das ist ein wichtiges Thema, das wir aber nicht im Koalitionsvertrag untergebracht haben", sagte die Sprecherin der Landesgruppe, Andrea Wicklein.