In Brandenburg und Sachsen müssen sich die Menschen auf einen stürmischen Donnerstag einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam mitteilt, ist ab Donnerstagmittag verbreitet mit Windböen zu rechnen. Für die Nordwesthälfte Brandenburgs werden für den Nachmittag Sturmböen bis 85 Stundenkilometer (Windstärke acht bis neun), bei Regenschauern und Gewittern sogar schwere Sturmböen (bis 100 Stundenkilometer) vorhergesagt. Von der Elster bis zur Lausitz können Windböen die Stärke sieben, in Schauernähe auch bis neun erreichen. Zuvor regnet es zum Teil kräftig. Die Temperaturen steigen auf acht bis elf Grad. Und auch am Freitag bleibt es bis zum Abend stürmisch.

Sturm über Westsachsen

Auch im Freistaat Sachsen wird es am Donnerstag verbreitet stürmisch, vor allem im Westen Sachsens.
Wie ein Sprecher des DWD mitteilte, liegt hauptsächlich der Landesteil vom Vogtland bis zum Leipziger Land im Sturmfeld. Dort sei bis in die Abendstunden mit Sturmböen zu rechnen. In Ostsachsen werden dagegen lediglich Windböen erwartet. Besonders ab den Mittagsstunden werden laut Vorhersage Regen und stärkere Schauer einsetzen. Örtliche Gewitter sind dem Sprecher zufolge nicht auszuschließen - diese bringen in tieferen Lagen schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h mit sich. Die Temperaturen liegen bei zehn bis 13 Grad, im Bergland zwischen vier und neun Grad.
In der Nacht nimmt die Gefahr von Gewittern ab. Das Sturmfeld zieht weiter nach Nordosten. Auch die Schauer lassen nach. Im Bergland kann es in den höchsten Lagen ab 800 Metern Schneeschauer bei um die null Grad geben. In tieferen Lagen bleibt es frostfrei bei fünf bis drei Grad.