Der Sonntag, 13. Juni, beginnt in Brandenburg zunächst mit dicken Wolken, die die Sonne nur schwer durchkommen lassen. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Letzte Regenschauer gibt es in der Lausitz und an der Oder. Erst ab den Mittagsstunden lockert es auf, sodass im Verlauf des Nachmittags zunehmend wieder Sonnenschein möglich ist.
Die Höchsttemperaturen liegen bei 19 Grad Celsius in Templin bis 22 Grad Celsius in Senftenberg, in Berlin um 21 Grad Celsius. Nochmals windig. In der Nacht von Sonntag zu Montag ist es sternenklar und trocken. Die Tiefstwerte liegen bei 11 bis 8 Grad Celsius.

Kaltfront in Sachsen zieht allmählich ab

Der Sommer in Sachsen macht derzeit eine Pause. Eine Kaltfront im Zuge des Islandtiefs „Quino“ sorgt am Wochenende für Abkühlung, wie ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig am Samstag sagte. Bei vielen Wolken, teils böigem Wind und Regenschauern wurden zunächst noch Höchstwerte von um die 22 Grad Celsius erreicht, am Sonntag sind es nach seinen Angaben dann nur noch örtlich maximal 20 Grad Celsius.
„Das ist schon deutlich kühler als die letzten Tage“, so der Wetterexperte. Die Kaltfront zieht von Nordwest nach Südost und bis zum Abend ab, samt Regen. Danach soll es niederschlagsfrei bleiben.
Die Aussichten für die kommende Woche in Brandenburg und Berlin: Am Montag ist es meist wolkenlos und trocken. Es wird wieder spürbar wärmer. Die Höchsttemperaturen liegen bei 26 bis 28 Grad Celsius. Von Dienstag bis Donnerstag hochsommerlich mit viel Sonne und Temperaturen von teils sogar deutlich über 30 Grad Celsius. Freitag und Samstag gibt es weiterhin strahlenden Sonnenschein und es bleibt trocken.

Ab Donnerstag hochsommerlich warm in Sachsen

Und auch in Sachsen gibt es ab Montag wieder viel Sonne bei Temperaturen bei 23 bis 27 Grad Celsius. Am Dienstag ist es zeitweise wolkiger, aber trocken bei bis zu 25 Grad Celsius. Am Mittwoch scheint wieder durchweg die Sonne, und es ist zunehmend heiß bei bis zu 30 Grad Celsius.
„Wahrscheinlich ab Donnerstag ist dann Hochsommer“, sagte der Meteorologe aus Leipzig. Da seien dann die ersten Tage des Jahres mit flächendeckend über 30 Grad Celsius im Freistaat. „Und das hält möglicherweise auch über das kommende Wochenende an.“ Allerdings steige dann die Gefahr von Hitzegewittern.

Derzeit geringe Waldbrandgefahr in der Lausitz

Viel Sonne und heiße Temperaturen haben die Waldbrandgefahr in der Lausitz bis zum Freitag steigen lassen. So galt seit Freitagmorgen im Landkreis Dahme-Spreewald die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5 – sehr hohe Gefahr, wie das Umweltministerium in Potsdam auf seiner Internetseite mitteilte. Dank der Abkühlung und des Regens am Wochenende sank die Waldbrandgefahr in der Lausitz wieder. Am Samstag galt in Dahme-Spreewald wieder die Waldbrandgefahrenstufe 3 – mittlere Gefahr, seit Sonntagmorgen gilt die Waldbrandgefahrenstufe 2 – geringe Gefahr. Diese Stufe gilt aktuell auch in den Landkreisen Elbe-Elster und Teltow-Fläming. In Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie in Cottbus gilt die Waldbrandgefahrenstufe 1 – sehr geringe Gefahr.

Pollenkonzentration nimmt in kommenden Tagen in der Lausitz zu

Wer unter Heuschnupfen leidet, kann das auch am heutigen Sonntag zu spüren bekommen. Der Gräserpollenflug ist stark und sorgt bei Allergikern für Belastungen. Nachdem heute der Regen vom Samstag die Pollen aus der Luft gewaschen hat, bleibt es in den kommenden Tagen sonnig und trocken, wodurch die Pollenkonzentration erneut zunimmt.