• Welche Weihnachtsmärkte in Berlin finden 2021 statt?
  • Welche Corona-Regeln gelten auf den einzelnen Märkten?
  • Und was hat der Berliner Senat jetzt zur Maskenpflicht auf Weihnachtsmärkten beschlossen?
  • Hier gibt es eine Übersicht:
Noch sind es ein paar Tage hin, aber fest steht: Auch in diesem Jahr wird es ein Weihnachtsfest geben. Aber auch eins mit einer Tasse Glühwein auf einem Berliner Weihnachtsmarkt und einer Runde Riesenrad? Einige Berliner Märkte haben ihr Programm schon veröffentlich. Aber nicht alle finden im Corona-Jahr 2021 statt. Hier eine Übersicht:

Berliner Weihnachtszeit am Roten Rathaus – 23.11.2021 bis 03.01.2022

Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Berliner Weihnachtszeit am Roten Rathaus ist das 50 Meter hohe Riesenrad, das höchste Berlins mit geschlossenen Panoramagondeln. Von hier reicht der Blick bis zum Brandenburger Tor, Potsdamer Platz und sogar bis zum Funkturm. Eine bessere Aussicht bietet wohl nur der Fernsehturm. Das Riesenrad der Berliner Weihnachtszeit ist nicht irgendeines: es ist das weltberühmte Wahrzeichen des Münchener Oktoberfestes seit über 30 Jahren. Zu Füßen des Riesenrades locken allerhand Buden zum Stöbern und Schlemmen.
Ein weiteres Highlight des Marktes ist die laut Veranstalter „schönste Eisbahn Berlins“. Die Eisbahn lädt auf über 600 Quadratmetern Eisfläche Jung und Alt zum Schlittschuhlaufen ein. Das Schlittschuhlaufen ist kostenlos. Schlittschuhe können für 5,00 Euro je Laufzeit ausgeliehen werden. Aufwärmen kann man sich anschließend in einer der großen, beheizten Glühweinstuben rund um die Eisbahn. Beschaulich geht es an der St. Marienkirche zu. Hier bieten viele Kunsthandwerker ihre Waren an. Für die kleinen Besucher der Berliner Weihnachtszeit gibt es kleine und große historische Karussells. Das älteste ist über 100 Jahre alt.
Geöffnet ist die Berliner Weihnachtszeit am Roten Rathaus vom 23.11.2021 bis 03.01.2022 von Montag bis Freitag jeweils 12 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 22 Uhr. Es gelten die 2G-Regeln.

Dresden

Winter-Wunderland auf der Rennbahn Hoppegarten: 22.11.2021 bis 02.01.2022

Auf der Rennbahn Hoppegarten in Berlin öffnet vom 22.11.2021 bis 02.01.2002 ein winterlich-weihnachtlicher Freizeitpark mit über 100.000 Quadratmeter Fläche. Laut Veranstalter sollen folgende Attraktionen locken: ein zauberhafter Märchenwald, ca. 30 weihnachtliche Fahrgeschäfte wie z.B. das mit 60 Metern größte transportable Riesenrad Berlin-Brandenburgs, ein 80-Meter-Kettenflieger, drei Achterbahnen, die Erlebniswelt „Dr. Archibald“ sowie internationale Händler und Kunsthandwerker, 3D-Video-Mapping-Shows, eine kostenlose XXL-Eisbahn mit Eisstockschießen, ein großer Adventskalender, ein Nikolaus-Haus sowie ein Kinder-Programm mit vielen kostenfreien Aktivitäten für Kinder und Familien.
Geöffnet ist Montag bis Freitag von 13 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 22 Uhr. Mittwochs ist Familientag mit besonderen Angeboten. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder (3-14 Jahre) 2 Euro. Es gelten die 3G-Regeln.

Weihnachtsmarkt in der Zitadelle Spandau

Vom 26. November bis 23. Dezember 2021 dürfen Besucher auf der Zitadelle in Spandau ein vorweihnachtliches Märchenland bestaunen. Romantisch in die schützenden Mauern der Festung eingebettet, verzaubert der Spandauer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr mit stimmungsvollen Hütten, weihnachtlichem Naschwerk, traditionellem und modernem Kunsthandwerk und vielem mehr. In den Gassen bieten Handwerker und Händler ihre Waren an.
Der Weihnachtsmarkt in der Zitadelle Spandau hat geöffnet montags bis freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Es gelten die 2G-Regeln.

Weihnachtsmärkte am Breitscheidplatz und auf dem Alexanderplatz

Unter welchen Bedingungen die Weihnachtsmärkte am Berliner Breitscheidplatz (vom 22.11.2021 bis 02.01.2022) und der Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Alexanderplatz (ab 22.11.2021) stattfinden werden, ist noch unklar. Der Senat hat aber am Dienstag beschlossen, dass Besucher von Berliner Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Pandemie eine Schutzmaske tragen müssen. Allerdings gilt das nicht für Märkte, deren Betreiber auf die 2G-Regel setzen. In dem Fall haben nur geimpfte und genesene Menschen Zutritt sowie Kinder unter 12, für die bislang keine Impfungen angeboten werden. Hinzu kommen Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Sie alle müssen als Gäste dieser Märkte, für die es dann auch Zugangskontrollen geben müsste, keine Maske tragen.
Auf allen Weihnachtsmärkten, bei denen nicht 2G gilt, und das dürften schon wegen fehlender Zugangskontrollen die meisten sein, hat zunächst einmal jeder Zutritt, wie Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) nach der Senatssitzung erläuterte. Dort greift also nicht die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), Ungeimpfte müssen keine negativen Tests nachweisen.
Besucher von Berliner Weihnachtsmärkten müssen wegen der Corona-Pandemie eine Schutzmaske tragen. Allerdings gilt das nicht für Märkte, deren Betreiber auf die 2G-Regel setzen, wie der Senat am Dienstag beschloss.
Besucher von Berliner Weihnachtsmärkten müssen wegen der Corona-Pandemie eine Schutzmaske tragen. Allerdings gilt das nicht für Märkte, deren Betreiber auf die 2G-Regel setzen, wie der Senat am Dienstag beschloss.
© Foto: Federico Gambarini

Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg – abgesagt

Nicht stattfinden wird auch in diesem Jahr ein anderer prominenter Weihnachtsmarkt. Eigentlich hätte er zwischen dem 22. November und dem 26. Dezember stattfinden sollen: Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg. „Wir sind sehr, sehr traurig darüber, denn wir hatten mit Ihnen gemeinsam gehofft, endlich in 2021 wieder vor dem Schloss präsent sein zu können“, schreibt Weihnachtsmarkt-Veranstalter Tommy Erbe auf der Webseite des Marktes. „Wie im vergangenen Jahr haben wir auch in 2021 alle erforderlichen Arbeitsschritte und notwendigen Vorbereitungen mit den daran hängenden Kosten eingeleitet, haben uns so manche Neuerung überlegt, aber: Es führt leider aus rechtlichen Gründen – analog 2020 – kein Weg an einer Absage vorbei.“