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Wegen Politik zur Braunkohle: Linker verlässt die Partei

Michael-Egidius Luthardt hat aus Protest seine Partei verlassen.
Michael-Egidius Luthardt hat aus Protest seine Partei verlassen. FOTO: dpa
Eberswalde. Der ehemalige Landtagsabgeordnete der Linken, Michael-Egidius Luthardt, hat aus Protest gegen die Braunkohlepolitik seiner Partei den Rücken gekehrt. "Für mich persönlich sind der Klimaschutz und die Energiepolitik gerade hier in Brandenburg extrem wichtig", sagte Luthardt auf RUNDSCHAU-Anfrage. iwe1

Als er vor zehn Jahren in der Linken politisch aktiv wurde, habe sie sich gegen neue Tagebaue ausgesprochen. Davon sei die Partei im Zuge der Regierungsbeteiligung immer weiter abgerückt. "Mit dem jetzt vorgelegten Papier zur Begründung der Absage an die Energiestrategie 2030 ist für mich ein Punkt erreicht, den ich nicht mehr mittragen kann", sagte Luthardt. "Hier werden basisdemokratisch beschlossene Klimaschutzziele über den Haufen geworfen, weil ein Großkonzern seine Pläne ändert." Luthardt gehörte von 2009 bis 2014 dem Brandenburger Landtag an. In der Linksfraktion war er agrarpolitischer Sprecher der Fraktion. Seit seinem Ausscheiden aus dem Landesparlament ist er Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde im Landesbetrieb Forst Brandenburg.