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| 18:30 Uhr

Konsequenzen
Waldbrände: Schröter sieht Land gut aufgestellt

In einem verbrannten Kiefernwald bei Treuenbrietzen patroulliert ein Löschfahrzeug der Feuerwehr.
In einem verbrannten Kiefernwald bei Treuenbrietzen patroulliert ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. FOTO: dpa / Ralf Hirschberger
Potsdam. Brandenburg wird dieser Herausforderung erfolgreich trotzen, sagt der Innenminister.

Nach den vielen Waldbränden in Brandenburg in diesem Jahr sieht Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) das Land gut aufgestellt im Kampf gegen die Flammen. Dies liege zum einen an dem Frühwarnsystem, auf das teils auch andere Bundesländer neidisch blickten, sagte Schröter am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Zudem sei die Feuerwehr gut gerüstet.

Von den landesweit rund 450 Waldbränden 2018 habe deshalb nur ein halbes Dutzend spektakuläre Ausmaße angenommen. Probleme könne es geben, wenn wie in Treuenbrietzen südöstlich von Berlin der Wind das Feuer anfache und alte Munition im Boden die Helfer daran hindere, den Wald zu betreten. In Treuenbrietzen hatte das Feuer rund 400 Hektar Wald erfasst, drei Dörfer mit zusammen rund 550 Einwohnern wurden vorsorglich evakuiert.

Für den 16. Oktober kündigte Schröter eine Konferenz mit allen Beteiligten an, um mögliche Konsequenzen aus den Waldbränden zu ziehen. Dazu zählt auch die Frage, ob das Land einen Löschpanzer anschafft. Bislang wird häufiger so ein Fahrzeug eines privaten Anbieters eingesetzt.

Zu dem Überfall von etwa 15 Syrern auf eine Diskothek in Frankfurt (Oder) sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter im Innenausschuss, die Ermittlungen dauerten an. Es gebe eine polizeibekannte Gruppe, die eine Reihe von Straftaten begangen habe. Das Verfahren liege aber bei der Justiz. Positiv wertete er, dass sich erste Angaben, wonach die Polizei zu spät eingetroffen sei, nicht bestätigt hätten. Der Betreiber der Diskothek hatte entsprechende Vorwürfe später zurückgenommen und sich bei der Polizei entschuldigt.