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| 08:47 Uhr

Höchste Warnstufe
Waldbrände beschäftigen Lausitzer Feuerwehren

Bei einem Waldbrand in Jethe (Spree-Neiße) konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern.
Bei einem Waldbrand in Jethe (Spree-Neiße) konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern. FOTO: Uwe Wonneberger
Cottbus. Das trockene Wetter liefert den Nährboden für zahlreiche Wald- und Flächenbrände in der Lausitz. Mehrfach musste die Feuerwehr in den vergangenen 24 Stunden ausrücken. Von Bodo Baumert

Am Freitagmorgen war es ein Waldbrand bei Jethe (Spree-Neiße), der die Feuerwehren aus Forst und Döbern-Land in Alarm versetzte. Ab 6 Uhr waren sie im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten am Morgen noch an.

Kein Einzelfall. Die langanhaltende Trockenheit hat für eine sehr hohe Waldbrandgefahr in der Region gesorgt. Für Freitag wurde in allen Lausitzer Landkreisen die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen.

Am Donnerstag waren die Brandbekämpfer ebenfalls im Dauerseinsatz. Größte Waldbrände gab es bei Beutersitz, Sonnewalde (beide EEK) und Grokoschen (OSL).

Die Alarmbereitschaft der Wehren ist hoch. 107 Kameras überwachen die Brandenburger Wälder. Steigt eine Rauchwolke auf, wird dies von den „Fire Watch“-Systemen registriert und an die sechs Waldbrandzentralen im Land weitergeleitet.

Mehr als 90 Prozent aller Waldbrände werden laut Umweltministerium von Menschen verursacht. „In Anbetracht der extrem hohen Brandgefahr sollte alles unterlassen werden, was zu einem Brand im Wald und in der Feldflur führen könnte“, heißt es auf der Internetseite der Behörde. Besonders Kiefern seien durch den hohen Harzanteil schnell entzündbar, sagte Ministeriumssprecher Jens-Uwe Schade.„Man kann es nicht oft genug sagen: Schon die weggeworfene Zigarette reicht aus, um einen großen Waldbrand auszulösen“, so Schade. (mit dpa)