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| 01:29 Uhr

Von Wasserland bis Salonorchester

Reiseofferten aus Brandenburg bestimmen ab heute das Bild rund um die Berliner Gedächtniskirche. Von Rudi Schirmer

Bis zum kommenden Sonnabend wird wie schon in den zurückliegenden Jahren die Reisemesse „Berlin trifft Brandenburg“ Lust auf Ferien oder Wochenendausflüge zwischen der Uckermark im Norden und der Niederlausitz im Süden Brandenburgs machen. Die Veranstaltung, die unter dem Dach der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH stattfindet, wird einmal mehr die vielfältigen touristischen Möglichkeiten Brandenburgs deutlich machen. So bietet das Land für Aktivurlauber ein ausgebautes Radwegenetz, das 2005 mehr als 2500 Kilometer umfassen wird. In den insgesamt dreizehn Branden- burger Reisegebieten können über 500 Herrensitze und Schlösser sowie fast 200 Museen besucht werden. Für Wassersportler ist Brandenburg mit seinen romantischen Kanurevieren, dem Spreewald und dem boomenden Hausboottourismus ein wahres Eldorado.
Die Lausitz wird sich auf der Reisemesse gemeinsam präsentieren. In vier Zelten, die durch ein blaues, die Spree symbolisierendes Band verbunden sind, werden sich Cottbus, Burg und Senftenberg sowie die Tourismusverbände Niederlausitz, Spreewald und Oberlausitz mit ihren Offerten vorstellen. Katrin Winkler vom Tourismusverband Niederlausitz e. V. ist sicher, dass die druckfrische Broschüre „Niederlausitz . . . Wasserland“ bei den Berlinern besonderes Interesse finden wird, weil darin die aktuellen Wassersport- und Campingmöglichkeiten der Region zusammengetragen sind. Natürlich fehlen an der Gedächtniskirche in Berlin auch die Lausitzer Symbolfiguren nicht - der Spremberger Postillon macht den Hauptstädtern genauso seine Aufwartung wie die Gubener Apfelkönigin oder Froggi, das Maskottchen vom Senftenberger See.
Wolfgang Heym, bei der Cottbuser CMT für den Tourismus verantwortlich, verweist besonders auf die kulturellen Aspekte, die Cottbus in Berlin setzen will. Am letzten Messetag wird das Salonorchester „Melange“ des Cottbuser Staatstheaters beim Bühnenprogramm auftreten; ebenso der Jugendklub des Staatstheaters und Stadtführer Eberhard Fischer als legendärer Postkutscher.