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Parteitag
Vier aus Brandenburg und Sachsen im neuen SPD-Bundesvorstand

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (l.), hier im Gespräch mit dem Parteivorsitzenden Martin Schulz, zieht wieder in den Bundesvorstand der SPD ein.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (l.), hier im Gespräch mit dem Parteivorsitzenden Martin Schulz, zieht wieder in den Bundesvorstand der SPD ein. FOTO: Bernd Von Jutrczenka / dpa
Berlin. Mit vier Vertretern ziehen Brandenburg und Sachsen in den neuen Parteivorstand der Bundes-SPD ein. Sie vertreten die Lausitz im 35 Mitglieder zählenden Führungskreis der Partei.

Brandenburg ist im neuen Parteivorstand mit Ministerpräsident Dietmar Woidke und der abgestürzten Landes-Geschäftsführerin Klara Geywitz vertreten. Sachsens SPD schickt den Landesvorsitzenden Martin Dulig und Generalsekretärin Daniela Kolbe in die Führung. Bei der Wahl zum insgesamt 35 Mitglieder starken Gremium setzte sich allerdings nur Woidke im ersten Wahlgang durch. Die drei anderen verfehlten zunächst die nötige Stimmenzahl, setzten sich dann aber im zweiten Wahlgang durch.

Alle vier wollen dem Osten innerhalb des Gremiums und der Partei eine Stimme geben. Der habe einiges in die gesamtdeutsche Debatte einzubringen, sagte Dulig, seit 2011 Mitglied im SPD-Bundesvorstand. „Wir müssen endlich darüber hinwegkommen, mit dem Finger auf den Osten zu zeigen, uns mangelnde Dankbarkeit vorzuwerfen oder bei Wahlergebnissen den Kopf zu schütteln“, sagte der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident im Freistaat. „Wir müssen weg von diesem ‚Jammerossi’-Image.“

(dpa/bob)