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Aktuelle Studie vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg für 2015
Mehr Einkommen für Spree-Neiße-Bewohner

Besonders Bewohner in Cottbus und Spree-Neiße konnten sich laut einer aktuellen Statistik vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg über mehr verfügbares Einkommen freuen.
Besonders Bewohner in Cottbus und Spree-Neiße konnten sich laut einer aktuellen Statistik vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg über mehr verfügbares Einkommen freuen. FOTO: Daniel Reinhardt / dpa
Brandenburg. Die Brandenburger konnten sich 2015 über mehr Geld auf dem Konto freuen. Das geht aus einer am Freitag erschienen Studie vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hervor. Durchschnittlich haben jedem Einwohner 18 908 Euro zur Verfügung gestanden. Das ist ein landesweites Wachstum um 2,6 Prozent. In den kreisfreien Städten war ein stärkerer Zuwachs (2,8 Prozent) als in den Landkreisen (2,5 Prozent) zu verzeichnen. Besonders hoch war der Zuwachs im Landkreis Spree-Neiße.

2015 sind in allen Brandenburger Kreisen Einkommenszuwächse zu verzeichnen gewesen. Besonders hoch waren die Zuwachsraten im Kreis Spree-Neiße mit 3,7 Prozent, im Kreis Havelland lag die Zuwachsrate mit 1,8 Prozent wesentlich niedriger.

Die höchsten verfügbaren Einkommen je Einwohner wurden in den Landkreisen Oberhavel mit 21 060 Euro, Potsdam-Mittelmark mit 20 744 Euro sowie in Cottbus mit 20 064 Euro ermittelt. Mit mehr als 20 Prozent verzeichneten Cottbus und Oberhavel die höchsten Anstiege innerhalb der letzten fünf Jahre. 2010 lag das verfügbare Einkommen in Cottbus noch fast vier Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

2015 ist das verfügbare Einkommen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Besonders in Cottbus und in Spree-Neiße hat es einen großen Zuwachs gegeben.
2015 ist das verfügbare Einkommen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Besonders in Cottbus und in Spree-Neiße hat es einen großen Zuwachs gegeben. FOTO: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Das geringste verfügbare Durchschnittseinkommen wurde 2015 für Frankfurt (Oder) mit 16 876uro je Einwohner sowie den Landkreis Uckermark mit 17 097 Euro ermittelt.

Das verfügbare Einkommen errechnet sich aus den Erwerbs- und Vermögenseinkommen (Primäreinkommen) abzüglich geleisteter Zahlungen von Einkommens- und Vermögenssteuern und Sozialbeiträgen und zuzüglich empfangener Sozialleistungen und sonstiger Transfers. Das Primäreinkommen in Brandenburg belief sich 2015 auf 20 552 Euro je Einwohner. Davon verblieben den Einwohnern nach Verrechnung aller Transfers durchschnittlich 92 Prozent.

Die vollständigen Ergebnisse des Primäreinkommens und des verfügbaren Einkommens für die Landkreise und kreisfreien Städte Brandenburgs können unter www.statistik-berlinbrandenburg.de nachgelesen werden. Ergebnisse für alle kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands stellt der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ unter www.vgrdl.de bereit.

(Amt für Statistik BB/lsc)