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| 16:09 Uhr

Uni-Urteil Potsdam: Brandenburg droht Millionen-Zahlung

Ein Hörsaal der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam (Brandenburg). Brandenburgs Wissenschaftsministerin Münch rechnet nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mit hohen Rückforderungen ehemaliger Studenten brandenburgischer Hochschulen.
Ein Hörsaal der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam (Brandenburg). Brandenburgs Wissenschaftsministerin Münch rechnet nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mit hohen Rückforderungen ehemaliger Studenten brandenburgischer Hochschulen. FOTO: Ralf Hirschberger (dpa-Zentralbild)
Potsdam. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) rechnet nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mit hohen Rückforderungen ehemaliger Studenten brandenburgischer Hochschulen. Gekippt wurden Rückmeldegebühren mehrerer Jahre. Das oberste Gericht hatte Anfang der Woche die Rückmeldegebühren der Uni Potsdam für die Jahre 2001 bis 2008 in Höhe von 51 Euro gekippt, weil sie weit über den Verwaltungskosten lagen. dpa/skl

"Das könnte möglicherweise ein zweistelliger Millionenbetrag werden", sagte Münch. Das oberste Gericht hatte die Rückmeldegebühren der Uni Potsdam für die Jahre 2001 bis 2008 gekippt. "Geklagt haben nur etwa 50 Studenten, aber wir gehen davon aus, dass weitaus mehr Studenten die Gebühr nur unter Vorbehalt gezahlt haben", so Münch. Zunächst müsse noch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg endgültig über die Rückzahlung entscheiden, so die Ministerin.