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| 12:31 Uhr

Uni-Kanzler scheitert vor OVG - Karlsruhe muss entscheiden

BTU-Kanzler Wolfgang Schröder
BTU-Kanzler Wolfgang Schröder FOTO: Archivfoto: BTU
Cottbus. Der amtierende Kanzler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) Wolfgang Schröder ist mit einer Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) zu seinem befristeten Beamtenverhältnis gescheitert. dpa

Der Hochschulkanzler wollte erreichen, dass sein Ende Februar auslaufendes Arbeitsverhältnis zunächst vorläufig verlängert wird, bis eine grundsätzliche Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts getroffen ist. Die OVG-Entscheidung wollte die Cottbuser Hochschule am Dienstag mit Verweis auf das noch laufende Verfahren nicht kommentieren.

Im Kern geht es um die Frage, ob eine Befristung eines Kanzleramtes an brandenburgischen Hochschulen überhaupt verfassungsgemäß ist oder ob sie für eine Lebenszeit gelten müsste. Das Ganze ist im Hochschulgesetz des Landes festgelegt (Paragraf 67). Eine befristete Amtszeit beträgt demnach sechs Jahre. Der Kanzler will eine Verbeamtung auf Lebenszeit erreichen.

Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zu dem vorläufigen Rechtsschutzverfahren ist nach Gerichtsangaben unanfechtbar.