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| 17:38 Uhr

Brandenburg
Drei tote Wildschweine – noch kein Hinweis auf Schweinepest

Die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest bleibt.
Die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest bleibt. FOTO: Ralf Hirschberger / dpa
Oranienburg . Nach dem Fund von drei toten Wildschweinen an einem Seeufer nördlich von Berlin geht der Landkreis Oberhavel bislang nicht von einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest aus. Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, sagte eine Kreissprecherin am Samstag auf Anfrage.

Es sollen aber noch Kadaver-Proben an ein Labor geschickt werden, um die Todesursache endgültig zu klären. Zuvor hatte die „Märkische Oderzeitung“ über die toten Wildschweine berichtet.

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich seit einigen Jahren vor allem in Osteuropa aus. Es gibt Befürchtungen, dass sie auch in Deutschland ankommen könnte. Der Erreger tritt bei Haus- und Wildschweinen auf, für den Menschen gilt er als ungefährlich.

Bei den drei Wildschweinen im Uferbereich des Pinnower Sees im Raum Oranienburg nehme man derzeit an, dass sie schon vor Wochen starben, sagte die Landkreis-Sprecherin. Möglicherweise seien die Tiere während der noch kalten Tage ins Eis eingebrochen. Die Kadaver sollten noch am Samstag geborgen werden, hieß es. Der Fundort liege in einem Natur- und Wasserschutzgebiet.

Verendete Wildschweine werden laut Sprecherin immer wieder in dem Landkreis entdeckt. Der jetzige Fund sei an sich nichts Ungewöhnliches.

(dpa/bob)