Teils starke Sturmböen hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Lausitz angekündigt und vor herabfallenden Ästen sowie umstürzenden Bäumen gewarnt. Im Großen und Ganzen ist die Lausitz jedoch verschont geblieben. Die Leitstellen in Cottbus und Hoyerswerda zählen zusammen etwa 60 wetterbedingte Einsätze. Schwerpunkte in Südbrandenburg waren die Landkreise Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz. Hier mussten die Kameraden zu knapp 20 Einsätzen raus. In Ostsachsen waren die Einsatzkräfte vor allem in den Bereichen der Orte Hoyerswerda und Lohsa mit Aufräumarbeiten beschäftigt.
Bei den Einsätzen handelte sich zumeist um umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste. Personen sind dabei nicht zu Schaden gekommen, heißt es von beiden Leitstellen.

Sturmtief Luis zieht am Sonntag allmählich aus der Lausitz ab

Am Sonntag zieht das Sturmtief aus der Lausitz ab. Bis zu den Mittagsstunden kann es gebietsweise noch stürmische Böen (bis 70 km/h) geben, teilt der DWD mit. Am Nachmittag flacht der Sturm zunehmend ab, nur in Bereichen wo es regnet oder gewittert, kann der Wind noch etwas stärker sein. Die Höchstwerte liegen bei sechs bis neun Grad.