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SPD will neue Lehrer mit mehr Geld ködern

Potsdam. Brandenburgs SPD-Fraktion will neue Lehrer mit mehr Geld ins Land locken. Für das kommende Schuljahr 2017/18 seien noch rund 450 von 1150 offenen Stellen zu besetzen, sagte Fraktionschef Mike Bischoff am Dienstag. dpa/uf

Man müsse beim Einstiegsgehalt konkurrenzfähig bleiben und werde sich dafür einsetzen, bereits zum Beginn des neuen Schuljahres die Besoldungsanpassung von Stufe A 12 auf A 13 anbieten zu können, erklärte Bischoff. "Sonst laufen wir Gefahr, zu Schuljahresbeginn eine Lücke zu haben."

Andere Bundesländer würden bei der Verbeamtung nachziehen und ebenfalls die Besoldung erhöhen. Rot-Rot will in Brandenburg bis zum Ende der Wahlperiode die Zahl der Lehrkräfte um 1800 gegenüber dem Beginn der Wahlperiode steigern. Dazu müssen aber weitaus mehr Lehrer eingestellt werden, da Tausende in Pension gehen. Der Koalitionspartner Die Linke wie auch die oppositionelle CDU betonten, dass eine Anpassung der Besoldung nicht nur neuen Lehrern zugute kommen dürfe. Insbesondere im Bereich der Grund- und der Sekundarstufe I müsse nachgelegt werden, sagte etwa die bildungspolitische Sprecherin der Linken, Kathrin Dannenberg.