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| 19:09 Uhr

Mit Markus Möller kandidiert ein Cottbuser Jurist
Sieben Bewerber für Brandenburger Verfassungsgericht

Sieben Kandidaten unterschiedlicher Parteien wollen  im Landesverfassungsgericht künftig Recht sprechen.
Sieben Kandidaten unterschiedlicher Parteien wollen im Landesverfassungsgericht künftig Recht sprechen. FOTO: dpa / Sophia Kembowski
Potsdam. Die 49-jährige Potsdamer Juristin Karen Sokoll soll auf Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen Richterin am Landesverfassungsgericht in Brandenburg werden. Das gaben die Fraktionsvorsitzenden Axel Vogel und Ursula Nonnemacher am Dienstag in Potsdam bekannt.

Sokoll arbeitet derzeit bei der Datenschutzbeauftragten der Deutschen Bahn, ist Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Potsdam und nebenberuflich als freie Rechtsanwältin tätig. Bei den Kommunalwahlen 2014 kandidierte sie für Bündnis 90/Die Grünen um ein Mandat für die Stadtverordnetenversammlung.

Die Kandidaten für die Neuwahl des Landesverfassungsgerichtes sollen Ende Oktober vom Hauptausschuss angehört und dann dem Landtag zur Wahl vorgeschlagen werden.

Im Landtag ist für sie eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Insgesamt stehen sechs Plätze zur Verfügung, für die nach aktuellem Stand sieben Bewerber nominiert sind. Die CDU hatte den Brandenburger Amtsrichter Michael Strauß vorgeschlagen, die SPD die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh, den Cottbuser Finanzrichter Markus Möller und die Perleberger Amtsrichterin Christine Kirbach.

Die Linken wollen die Neuruppiner Sozialrichterin Kathleen Heinrich-Reichow ins Rennen schicken. Der Abgeordnete von BVB/Freie Wähler, Peter Vida, hatte den Unternehmer und Juristen Thomas Gerold Möller nominiert, während die AfD-Fraktion auf die Nominierung von Bewerbern verzichtete.