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| 02:38 Uhr

Schröter fordert vom Bund realistische Zahlen

Potsdam. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) wirft der Bundesregierung vor, die Länder und Kommunen über die Zahl der in diesem Jahr erwarteten Flüchtlinge im Unklaren zu lassen. Bislang gebe es nur die interne Prognose des zuständigen Bundesamtes, das eine halbe Million Menschen erwarte, sagte Schröter gestern im Innenausschuss des Landtags. dpa/kr

"Diese Prognose ist ein Wegleugnen der Realität", kritisierte der Minister. Allein im Januar seien bundesweit bereits 92 000 Flüchtlinge registriert. Diese Entwicklung setze sich im Februar fort.