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| 02:40 Uhr

Schnellwachsende Gehölze auf fast 2000 Hektar in Brandenburg

Potsdam. Landwirte haben in Brandenburg auf einer Fläche von mindestens etwa 1900 Hektar schnellwachsende Gehölze angebaut. Am häufigsten vertreten sind Pappeln (rund 1300 Hektar), Robinien (rund 300 Hektar) und Weiden (rund 160 Hektar), wie aus einer Antwort von Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. dpa/roe

Ziel des Anbaus ist es, Holzbiomasse für Heizkraftwerke zu gewinnen. Er sei eine Möglichkeit, die Energiewende zu begleiten, sagte ein Ministeriumssprecher. Er rechne aber nicht damit, dass die Landwirte künftig in Größenordnungen auf diese Variante setzten. Sie müssten sich jeweils für eine relativ lange Zeit auf die Kulturen festlegen und auch spezielle Technik anschaffen. Zum Vergleich: Kartoffeln werden in der Mark auf 9000 Hektar angebaut, Obstbäume gibt es auf etwa 1200 Hektar.

Der Energieversorger Vattenfall ist eigenen Angaben zufolge der größte Erzeuger von Biomasse auf diesen Plantagen. Derzeit werde in Brandenburg eine Fläche von rund 1100 Hektar bewirtschaftet, sagte eine Sprecherin. Im Herbst 2013 hatte das Unternehmen angekündigt, die Fläche in Brandenburg und Westpolen in den kommenden Jahren insgesamt auf rund 3000 Hektar erweitern zu wollen. Zuständig ist die Tochterfirma Energy Crops GmbH.