ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:59 Uhr

Fraß durch drei verschiedenen Raupen
Schädlingsattacke auf Brandenburger Kiefern

Kemnitz, Brandenburg: Nur noch wenig Grün ist in einem brandenburgischen Kiefernwald zu sehen. Raupen verschiedener nadelfressender Insekten schädigen die Bäume. (Aufnahme mit Drohne).
Kemnitz, Brandenburg: Nur noch wenig Grün ist in einem brandenburgischen Kiefernwald zu sehen. Raupen verschiedener nadelfressender Insekten schädigen die Bäume. (Aufnahme mit Drohne). FOTO: dpa / Ralf Hirschberger
Nuthe-Urstromtal. Drei Schädlinge attackieren zurzeit den Brandenburger Kiefernbestand. Auf rund 1600 Hektar Kiefernwald fressen sich die Raupen an den jungen Nadeln satt.

Nonne, Forleule und Kiefernspinner: Brandenburger Kiefern müssen sich in diesem Sommer gleich drei verschiedener Schädlinge erwehren. Die Raupen fressen vor allem die jungen Nadeln in den Baumkronen. „Wir sind von dem Befall überrascht worden. Beim regelmäßigen Monitoring und der Kontrolle des Waldbodens im Winter hatte es keine Hinweise auf die drohende Gefahr gegeben“, sagte Michael Kopka, zuständig für Waldschutz im Landesbetrieb Forst, am Montag.

Bekämpfungsmittel seien deshalb nicht versprüht worden. Landesforstminister Jörg Vogelsänger (SPD) informierte sich in einem Waldstück im Landkreis Teltow-Fläming über den Befall. 1600 Hektar Kiefernwald sind nach den Angaben bereits landesweit geschädigt.

(dpa)