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| 11:14 Uhr

Spatenstich
Rolls-Royce investiert in die Zukunft des Standortes Dahlewitz

Ein Rolls Royce Mitarbeiter arbeitet  in Dahlewitz (Brandenburg) im Prüfzentrum für Power-Gearbox-Getriebe am Leistungsprüfstand.
Ein Rolls Royce Mitarbeiter arbeitet in Dahlewitz (Brandenburg) im Prüfzentrum für Power-Gearbox-Getriebe am Leistungsprüfstand. FOTO: dpa / Bernd Settnik
Dahlewitz. Für ein neues Bürogebäude ist Mittwochvormittag der erste Spatenstich vollzogen worden. Von Hannelore Grogorick

Für ein neues Bürogebäude von Rolls-Royce ist Mittwochvormittag in Dahlewitz der erste Spatenstich vollzogen worden. Mit dem Neubau investiere das Unternehmen in die Zukunft des Standortes, sagte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Hendrik Fischer. Dabei betonte er, Rolls-Royce habe großen Anteil daran, dass die Hauptstadtregion heute zu den drei wichtigsten Kompetenzzentren für die Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland zählt. Zusammen mit mittelständischen Unternehmen aus der Region sowie mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen hätten Flaggschiffe wie Rolls-Royce in Brandenburg ein Umfeld geschaffen, in dem Ideen entstehen und in neue Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden.

„Das ist einmal mehr ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Brandenburg. Mit den neuen Büros schafft Rolls-Royce zudem ein attraktives Umfeld für die Beschäftigten – und das ist genauso wichtig wie gute Teststände und Produktionshallen. Denn ein Unternehmen kann nur so erfolgreich sein wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Fischer weiter.

Nahezu 18 000 Menschen in mehr als 100 Unternehmen verdienen in der Hauptstadtregion mittlerweile ihren Lebensunterhalt in der Luftfahrtbranche, heit es dazu aus dem Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg. Zudem hätten mehrere Hochschulen und Forschungsinstitute in Brandenburg und Berlin einen Schwerpunkt in der Luftverkehrstechnik. Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft sei ein wesentliches Element der Stärke unserer Luftfahrtindustrie. Beispielsweise arbeite Rollys-Royce mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg an verschiedenen Forschungsprojekten. Zudem sei Rolls-Royce von Beginn an wichtiger Partner des europäischen Forschungsprojektes Clean Sky. „Das zeigt, dass man bei Rolls-Royce die Entwicklung von neuen Technologien und Produktionsprozessen selbst in die Hand nimmt“, sagte Fischer.