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| 18:35 Uhr

Landwirtschaft
Rechtfertigungvon Wolfstötungeine Straftat?

Axel Vogel, Brandenburgs Fraktionschef der Grünen  Fotos: dpa
Axel Vogel, Brandenburgs Fraktionschef der Grünen Fotos: dpa FOTO: Bernd Settnik
Potsdam. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag, Axel Vogel, hält es für denkbar, dass sich Bauernbundgeschäftsführer Reinhold Jung bei der Vorstellung seines Gutachtens zum Abschuss von Wölfen der Aufforderung zu einer Straftat schuldig gemacht hat. „Man kann es so sehen, dass das ein Aufruf zu einer Straftat war“, sagte Vogel am Dienstag in der Fraktionspressekonferenz der Grünen-Landtagsfraktion.

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag, Axel Vogel, hält es für denkbar, dass sich Bauernbundgeschäftsführer Reinhold Jung bei der Vorstellung seines Gutachtens zum Abschuss von Wölfen der Aufforderung zu einer Straftat schuldig gemacht hat. „Man kann es so sehen, dass das ein Aufruf zu einer Straftat war“, sagte Vogel am Dienstag in der Fraktionspressekonferenz der Grünen-Landtagsfraktion.

Jung hatte mehrfach deutlich gemacht, dass das von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) erarbeitete Gutachten einen Abschuss von Wölfen legitimiere. Kubicki dagegen verwies darauf, dass nur unter sehr schweren Bedingungen eine Tötung von Wölfen aus Notwehr möglich sei. „Ich denke, es ist nicht meine Aufgabe, hier als Politiker eine Anzeige zu erstatten“, sagte Vogel. Er gehe aber davon aus, dass die zuständige Staatsanwaltschaft Cottbus aufgrund der Prominenz der Beteiligten von sich aus die Ermittlungen aufnehmen werde.

(iwe)