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| 14:24 Uhr

Rangliste 2017
Dies sind die beliebtesten Vornamen in Brandenburg und Sachsen

Marie und Paul gehören auch im Osten Deutschlands nach wie vor zu den bei Eltern beliebtesten Vornamen für Neugeborene.
Marie und Paul gehören auch im Osten Deutschlands nach wie vor zu den bei Eltern beliebtesten Vornamen für Neugeborene. FOTO: Boris Roessler / dpa
Cottbus. In Brandenburg und Sachsen bevorzugen Eltern für ihre neugeborenen Babys kurze Vornamen – und auch solche Vornamen wie zu Großmutters Zeiten. Die Ranglisten der Vornamen in beiden Ländern und bundesweit zeigen auch Unterschiede bei der Namenwahl.

In Brandenburg ist Ben der beliebteste Vorname, den Eltern ihrem neugeborenen Sohn 2017 gegeben haben. Am zweithäufigsten registrierten die Standesämter den männlichen Vornamen Oskar, gefolgt von Finn, zusammen mit Paul, auf Platz drei der genehmigten Vornamen. Dies teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mit.

Bei sächsischen Eltern stand Karl auf Platz eins der Vornamen 2017, gefolgt von Paul auf Platz zwei und an dritter Stelle Emil.

Sophie unter Top drei in Sachsen und Brandenburg

Bei den weiblichen Vornamen ist Sophie besonders beliebt sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg. Dort liegt Sophie auf Platz eins, gefolgt von Marie auf Platz zwei und Charlotte auf Platz drei. In Sachsen wiederum liegt Marie auf Platz 1, Sophie an zweiter Stelle und Hanna – zusammen mit Emma – auf dem dritten Platz der beliebtesten weiblichen Vornamen.

Top 10 der in Deutschland beliebtesten weiblichen Vornamen 2017

1. Marie/Mari

2. Sophie/Sofie

3. Maria

4. Sophia/Sofia

5. Emilia

6. Emma

7. Hannah/Hanna

8. Anna

9. Mia

10. Luisa/Louisa

Top 10 der in Deutschland beliebtesten männlichen Vornamen 2017

1. Maximilian

2. Alexander

3. Paul

4. Elias

5. Ben

6. Noah/Noa

7. Leon/Léon

8. Louis/Luis

9. Jonas

10. Felix

GfdS: Trend zu Vornamen wie zu Großmutters Zeiten

Insgesamt gehe der Trend zu kurzen Namen, sagen die Experten der GfdS. Im Osten wende man sich nach einer anglo- und frankophonen Welle der 1990er-Jahre allerdings wieder Großmutters Zeiten zu und vergebe vermehrt alte Namen wie Karl oder Klara.

Grundlage der Analyse sind Auskünfte der Standesämter zu bundesweit rund 90 Prozent aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen. Die rund 700 teilnehmenden Standesämter hatten fast eine Million einzelne Namen übermittelt - darunter 65.000 verschiedene.

Die Gesellschaft wertete auch aus, welche Namen als Erstnamen und welche als Folgenamen besonders beliebt waren. Für Brandenburg ergab sich etwa, dass auch unter den Erstnamen Ben auf dem ersten Platz landete. Bei den Mädchen führt diese Liste dagegen Emma an.

Die GfdS veröffentlicht seit 1977 die Liste der häufigsten Vornamen. Sie erstellt auch Vergleiche zum Beispiel mit Österreich oder der Schweiz. Finanziell unterstützt wird die Gesellschaft unter anderem von Bund und Ländern sowie Spenden.

Lesen Sie mehr über beliebte Vornamen in Cottbus.

(oht/dpa)